terre des hommes Straßenkinderprojekt 2012

Schule an der Rolandsmauer setzt sich für Straßenkinder ein


Am Montag, dem 03.12.2012, in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr beteiligten sich die Klassen 8a und 8b der Schule an der Rolandsmauer am Aktionstag zum Thema Straßenkinder. Unter dem Motto »Straßenkind für einen Tag« haben die Schülerinnen und Schüler in der Fußgängerzone auf dem Nikolaiort vor der großen Tanne über das Leben von Straßenkindern berichtet. Mit dem jährlichen Aktionstag erinnert das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes an den Jahrestag der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention durch die UNO am 20. November 1989.

Neben der Information über das Leben von Straßenkindern in Kambodscha haben die Schülerinnen und Schüler der Schule an der Rolandsmauer Spenden zugunsten des Straßenkinderprojektes gesammelt. Für die zahlreichen Spenderinnen und Spender gab es als Dankeschön selbst gebackene Kekse. Insgesamt ist eine Spendensumme von 300,- € zusammen gekommen.

 

 

Über den Erfolg und den Verlauf der Straßenkinderaktion berichten die Schülerinnen und Schüler selbst:

 

Y.

„Unsere Aktion hatte sich gelohnt, denn wir hatten unsere erwünschte Summe an Spenden erreicht und die Aktion kam bei den Menschen gut an.

Wir haben daraus gelernt, dass man sich, egal wo man ist, gegenseitig helfen kann. Jedoch müssten noch mehr Menschen sich gegenseitig helfen wollen, damit alle auf dieser Welt glücklich leben können.

Mir persönlich hat die Aktion sehr gut gefallen, weil ich einen ganzen Tag lang erleben konnte, was es heißt den Tag in der Kälte zu verbringen.“

 

C.

„Also am Anfang haben wir mehr gespendetes Geld gesammelt wie am Ende. Am Ende sind die meisten Leute einfach vorbei gegangen.“

 

Angelina über das Leben von Straßenkindern

„Wir haben dabei gelernt, dass Straßenkinder oft nichts zu essen haben oder zum Trinken. Die meisten Straßenkinder haben ihre Eltern verloren, manche Straßenkinder sind auch von zu Hause abgehauen, weil die zu wenig zu essen hatten. Die Straßenkinder müssen in der Kälte schlafen. Die Straßenkinder haben keine Arbeit und die haben um Geld gebettelt oder haben Autos Parkplätze frei gehalten. Dafür haben sie, wenn sie Glück hatten auch wenig Geld bekommen.“

 

Marius

„Es war schon komisch auf der Straße Geld zu sammeln. Wir können uns ja Brot kaufen, die müssen hart arbeiten und das Geld reicht trotzdem nicht.“