Streitschlichterprogramm

Streitschlichter - Ausflug nach Münster

Unsere Ausbildung zur Streitschlichterin/ zum Streitschlichter geht nun in die letzte Runde und so planten wir einen Ausflug nach Münster in den Friedenssaal der Stadt.

 

Durch die finanzielle Unterstützung der Europa-Ag unserer Schule konnten wir am Mittwoch, dem 14.01.2015 einen Tag in Münster verbringen.

 

Im Friedenssaal angekommen, befassten wir uns mit der faszinierenden Geschichte des westfälischen Friedens und es gab staunende und begeisterte Gesichter!

 

Nach dieser historischen Begegnung ging es dann auf Stadterkundung, dabei durfte natürlich die Lamberti-Kirche mit den aus dem Mittelalter stammenden Käfigen nicht fehlen.

 

Nach diesen vielfältigen Eindrücken hatten wir uns eine Stärkung verdient und kehrten in das nette Restaurant Klemens in der Klemensstraße in der Innenstadt ein.

 

Danach kehrten wir mit dem Zug nach Osnabrück zurück. Es war ein toller, lustiger Tag und wir werden ihn so schnell nicht vergessen! Wir danken ganz herzlich der Europa-AG unter der Leitung von Hr. Böttger, die diesen Ausflug ermöglicht hat!

 

Eure Streitschlichter Anna-Lena, Beyza, Kevin, Jonny, Anna,

Yasmin, Pia, Abdul und Vanessa

Ab dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2013/14 beginnt die Schule an der Rolandsmauer mit ihrem Streitschlichtungsprogramm.

 

Von Montag bis Donnerstag jeweils in der 2. großen Pause haben  die Schüler/innen die Möglichkeit, sich im Falle eines Streites mit Mitschüler/innen an die Streitschlichter zu wenden.

 

In einem eigenen Streitschlichtungsraum haben die Schüler/innen nun Gelegenheit, ihre Konflikte zu besprechen und zu lösen.

 

Betreut werden die Streitschlichter/innen von Fr. Erking und Hr. Potthoff.

 

Wir hoffen auf eine gute Nachfrage und „rege Nutzung“.

Wir sind überzeugt, dass dadurch das soziale Klima der Schule insgesamt gefördert wird.

 

Streitschlichtung unterstützt die Teilhabe und Identifikation von Jugendlichen mit ihrer Schule. Eine größere Mitsprache der Jugendlichen bei der Gestaltung ihrer Aufgaben und Verantwortungen können einen gewaltvorbeugenden Charakter haben.

 

  1. Das Verfahren ist freiwillig.

 

Nicht alle Schülerinnen sind motiviert, freiwillig an der Klärung eines Streits teilzunehmen. Es kann viele Gründe geben; die Praxis zeigt jedoch, dass  Schülerinnen die Streitschlichtung desto eher nutzen, je besser sie über das Verfahren informiert sind und je eher sie sich persönlich etwas davon versprechen.

 

  1. Das Verfahren ist schülerzentriert.

 

Einige Konfliktpartner trauen ihren Mitschülern einen sinnstiftenden Umgang mit Konflikten nicht zu. Sie wünschen sich eher eine Autoritätsperson, die den Konflikt für sie regelt. Das kann in bestimmten Fällen angemessen sein. Allerdings nimmt eine zu starke Verantwortung der Lehrkräfte den Schüler/innen die Möglichkeit, den Umgang mit Konflikten zu lernen.

Es ist ausdrückliches Ziel der Mediation, Jugendliche in ihren eigenen Konfliktlösekompetenzen zu stärken. Dazu gehört auch, sich für die eigenen Interessen angemessen einzusetzen. Genau das ist in der Streitschlichtung  möglich.

 

  1. Streitschlichtung eignet sich vor allem für mittelschwere Konflikte.

 

Körperliche Gewalt und Straftaten gehören nach wie vor in die Verantwortung von Erwachsenen. In der Ausbildung lernen die Streitschlichter/innen welche Konflikte sie selbst bearbeiten können und bei welchen Konflikten sie die Verantwortung an Erwachsene abgeben sollten.

 

  1. Streitschlichtung hilft bei Schüler-Schüler Konflikten.

 

Die Schüler/innen haben weder die Ausbildung noch die Aufgabe, auch bei Lehrer-Schüler-Konflikten zu vermitteln.